Capture the 50:50

Did you know that life is 50:50? It`s half positive and half negative – a balance.  I`ve learned that in an episode of “The life coach school” by Brooke Castillo. I kind of knew that, and then again, I didn`t. What it means is: It`s just fine and normal to not have great things happening half the time. I don`t have to “fix” that, but it`s part of the human experience.

In order to document life as a photographer, we don`t just capture the happy and bright moments, but the dark ones too. Because only both together make up the full human experience, the full story.

More creative...

When feeling sad or worried, picking up the camera often feels like a huge effort to me. I probably find it hard to face what`s bothering me, and rather want to block it out and avoid it.

There can be great beauty in the “negative”, tough. Just think of all those bittersweet stories in the cinemas – those films wouldn’t be half as beautiful if they didn’t tell us about all the heartbreak. And it`s the heartbreak that makes us sensitive to a lot of beauty around us – and that can ultimately make us more creative.

The full bittersweet experience

If we practise to photograph the “negative 50”, we might not feel the urge to avoid them anymore. We might stop being afraid of heartbreak, because we know that we can “be” with it by looking for it`s weird and special beauty. And our photographs will remind us that worries, fears, difficulties, or sorrow weren`t here to stay. But that there was some of the “other 50” after.

This way, the camera could help us as a tool to face hard times. It may help us to be “present with whatever the truth is right now”, as Brooke Castillo puts it.

With all the uncertainties ahead, it`s good to know that God has provided a good balance for us, and that, however we will feel, we can pick up our camera and observe and document. That way, we can find the beauty that may be hidden. And we won`t need to avoid, but we can have the full bittersweet experience of life.

Fotografiere das 50:50

Wusstest du, dass das Leben 50:50 ist? Halb positiv, halb negativ- ein Gleichgewicht. Ich habe das in einer Folge des Podcasts „The life coach school” von Brooke Castillo gelernt. Ich wusste das schon irgendwie, aber so richtig klar war es mir nicht. Es ist ok und normal, dass die Hälfte der Zeit nicht besonders toll ist, sondern vielleicht anstrengend und manchmal sogar schmerzhaft. Ich muss das nicht „beheben“, sondern es ist einfach Teil der menschlichen Erlebens.

Um als Fotograf echtes Leben zu dokumentieren, fangen wir nicht nur die glücklichen, strahlenden Momente ein, sondern auch die Dunklen. Weil sie nur zusammen das menschliche Erlebnis ausmachen und die Geschichte komplett machen.

Kreativer...

Wenn wir traurig oder besorgt sind, dann kann es sich wie eine große Anstrengung anfühlen, die Kamera in die Hand zu nehmen. Wir finden es vielleicht schwer, uns dem zu stellen, was uns umtreibt. Wir wollen es vielleicht lieber ausblenden und einen Bogen drum herum machen.

Aber im „Negativen“ kann große Schönheit sein. Denk nur an die bittersüßen Geschichten in den Kinos. Diese Filme wären nur halb so schön, wenn sie uns nicht von all dem Herzschmerz erzählen würden. Und dieser Herzschmerz macht uns erst sensibel für manches Schöne um uns herum – und macht uns letztlich kreativer.

Das ganze bittersüße Erlebnis

Wenn wir uns darin üben, die „negativen 50“ zu fotografieren, dann fühlen wir vielleicht nicht mehr so sehr den Drang, sie zu vermeiden. Wir haben dann vielleicht keine Angst mehr vor ihnen, denn wir wissen, dass wir mit ihnen „sein“ können, indem wir nach ihrer seltsamen und besonderen Schönheit Ausschau halten. Und unsere Fotos werden uns daran erinnern, dass Sorgen, Angst, Schwierigkeiten und Traurigkeit nicht geblieben sind. Sondern, dass danach auch wieder was von den „anderen 50“ kam.

So könnte uns unsere Kamera dabei helfen, schwierige Zeiten gut zu meistern. „Ganz da zu sein, mit der Wirklichkeit von gerade eben“, wie Brooke Castillo es ausdrückt.

Bei allen Unsicherheiten unseres Lebens, ist es gut zu wissen, dass Gott eine gute Balance für uns hat und dass wir, wie immer wir uns fühlen, unsere Kamera in die Hand nehmen können, beobachten und dokumentieren können. So können wir die Schönheit finden, die versteckt liegen könnte. Und wir brauchen nichts zu meiden, sondern wir können das volle bittersüße Erlebnis haben.

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